Logische Verletzungen auf Schulreise

Als "Schuelreisli" hatte Valon Behrami die Zusammenzüge mit der Nationalmannschaft bezeichnet. Uns bleibt die Feststellung, dass Behrami wohl nie an einer Schulreise teilgenommen hat. Sonst wüsste er, dass man dort auch einmal ins Schwitzen kommen kann. Und im Rahmen der Nationalmannschaft passiert das ja eigentlich nie.

Man hört es von Aussenstehenden offen und von Direktbeteiligten hinter vorgehaltener Hand. Das Programm während der Zusammenzüge ist gelinde gesagt nicht sehr streng. Und was Mediziner nicht offiziell auszusprechen wagen, stellen wir als These offen in den Raum: Das laue Programm mit gemütlichem Trainingsbetrieb ohne Spannungen ist mitschuldig an den zahlreichen Verletzungen der Nationalspieler! Im letzten Zusammenzug betraf es Gygax, Vonlanthen, Senderos, Djourou, Magnin und Barnetta. Ohnehin schon verletzt war Philipp Degen.

Dass man Mängel im physischen Bereich hat, wurde ja spätestens bei der WM offensichtlich und auch im Verband erkannt. In verschiedenen Tests folgten die entsprechenden Zahlen schwarz auf weiss. Und zuletzt hielt Kuhn fest, dass rund 30 Spieler der 40er Liste nicht ausreichend fit sind. Und das ein Jahr nach der WM, wo die Mängel ja eigentlich erkannt worden waren...

Bleibt also die Frage, ob die Zahl der geschlossenen Trainings nur deshalb deutlich erhöht worden sind, damit niemand merkt, wie gemütlich die Arbeitstage unter Köbi Kuhn sind. Und natürlich, wieviele Spieler sich im nächsten Camp im November vor dem Nigeria-Spiel verletzen.

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