Basel und die CL

Es sei an dieser Stelle mit einer Mär aufgeräumt: Basel in der Champions League ist gut für den Schweizer Fussball. Das ist ein absoluter Bullshit!

Das ist vor allem gut für den Basler Tresor und sonst gar nichts. Weil die Basler nämlich kaum Punkte und Anerkennung für die UEFA-Wertung (ersteres) und das Renommée des Schweizer Fussballs (beides) holen werden, sind für den FCB einzig die Millionen, die es in die Kasse spült, ein gewisses Trostpflaster. Und wohl auch hilfreich für die nächsten sieben Titel in den kommenden neun Jahren. Basel im UEFA-Cup dagegen (also wenn die Schiesdrichter gegen Guimaraes nicht blind gewesen wären), wäre gut für den Schweizer Fussball. Hier lägen die Gegner – nicht wie Schachtjor Donezk als vermeintlich schwächster Opponent in der Gruppenphase und das gefühle 1:7 zum Auftakt – sehr wohl in Schlagdistanz des FCB, weil dieser ja gesetzt wäre. Und damit könnte Basel im Gegensatz zu den anderen Vereinen wie Bellinzona, Zürich und YB, die wohl noch genau ein Europacup-Spiel in dieser Saison haben werden, fleissig punkten. Das wäre doch gut für den Schweizer Fussball. So aber beschert uns das Europacup-Jahr 2008/09 einen dürftigen Koeffizienten.

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