Dzemailis Wunsch: Spielen

Blerim Dzemaili will nur eins: Wieder Fussball spielen. Spielen, nicht trainieren. Und er will an die EM. Doch der junge Zürcher hat ein Problem. Gary Megson vertraut ihm offenbar nicht – oder traut zumindest Dzemailis Knie nicht ganz.

Die Bolton Wanderers sind derzeit – weil sie schon aus allen Cupwettbewerben (national, europäisch geht noch was) raus sind – in Spanien im Trainingslager (noch bis morgen Freitag). 24 Spieler inkl. Dzemaili sind dort, zwei fehlen sonst. Der Konkurrenzkampf wäre gross, doch setzt Megson lieber auf die hölzernen englischen Spieler. Offensiv ist harmlos noch ein harmloser Begriff für die Darbietung der Wanderers – jeder Radiowanderer ist verglichen dazu ein Terrorist.

Dzemaili ist nun natürlich verzweifelt, weil er sich ja irgendwie präsentieren möchte nach überstandenem Kreuzbandriss. Die Spiele mit den Reserven interessieren Megson aber kaum, und die Gesundheit Dzemailis scheint den neuen Bolton-Trainer auch höchstens peripher zu beschäftigen. Ein Gespräch Dzemaili-Megson gab es noch nicht. Es wäre für Blerim aber sicher auch nicht einfach, den guten Megson zu verstehen. Und wir stellen hierbei in keinster Weise Dzemailis Englischkenntnisse in Frage!

Gerne hätte sich Dzemaili am 6. Februar mit der Schweizer Nationalmannschaft im Wembley gegen England gezeigt. Doch Kuhn findet auch, dass Dzemaili noch nicht fit genug ist – war im Blick nachzulesen. Mit Dzemaili hat Kuhn nicht gesprochen. Letzter Strohhalm für Blerim ist nun der 31. Januar – bis dahin möchte er einen Transfer auf Leihbasis realisieren: "Ich habe etwas ganz bestimmtes im Kopf. Wenn sich das nicht realisieren lässt, dann bleibe ich bei Bolton", sagt er. Mehr liess er sich nicht aus der Nase ziehen.

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